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Der Plan steht :)

Der Plan steht :)

Auto hin, Fahrrad zurück

Am 10. August fahre ich mein Auto in die Ukraine – und lasse es dort.

Der Plan ist schnell erklärt: Mein Mercedes W211 T-Modell geht als Spende an Car4Ukraine, eine Organisation, die gespendete Fahrzeuge in die Ukraine überführt, wo sie für humanitäre Zwecke weiterverwendet werden. Statt das Auto einfach abzugeben, bringe ich es selbst nach Lviv. Und weil ein leerer Kombi auf so einer Fahrt Verschwendung wäre, kommt die Ladefläche voll: gespendete Fahrräder, dazu alles, was bis zur Abfahrt noch zusammenkommt.

In Lviv übergebe ich Auto und Ladung an die Leute von Car4Ukraine. Mein eigenes Rad liegt mit im Kofferraum – damit fahre ich die rund 1.400 Kilometer zurück nach Duisburg.

Der Rückweg ist der Teil, auf den ich mich ehrlich gesagt am meisten freue. Von Lviv geht es über die polnische Grenze bei Medyka, dann quer durch Polen – Rzeszów, Kraków, Wrocław – über die Neiße nach Sachsen und durch die deutsche Mitte zurück ins Ruhrgebiet. Grob die Luftlinie entlang, so direkt, wie es mit dem Gravelbike eben geht. Übernachtet wird unterwegs im Zelt, wo es passt: In Polen gibt es mit den Leśne Miejsca Biwakowania ein großartiges Netz legaler Biwakplätze im Staatswald, in Deutschland helfen Trekkingplätze weiter. Ich rechne mit gut anderthalb Wochen im Sattel.

Warum das Ganze? Das Auto wird dort schlicht mehr gebraucht als hier. Und die Rückfahrt macht aus einer Überführung eine Reise, von der ich erzählen kann – genau dafür gibt es diese Seite.

Hier schreibe ich über die Vorbereitung, die Übergabe in Lviv und die Rückfahrt.

Wer die Fahrt unterstützen möchte: Im Auto ist noch Platz. Funktionierende Fahrräder, haltbare Hilfsgüter – meldet euch einfach. Und wer nur mitlesen will, ist genauso willkommen.

Los geht's am 10. August.