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Ruhrtalradweg

Ruhrtalradweg

Am letzten Freitag sind mein Bruder, seine 5-jährige Tochter und ich ein großes Stück auf dem Ruhrtalradweg gefahren. Es war ein spannendes und anstrengendes Abenteuer. Wir hatten zwar besseres Wetter, als es angesagt war, aber am Sonntag, zum Glück, als wir uns schon entschieden hatten in Neheim Hüsten abzubrechen, hat es einen intensiven Wolkenbruch gegeben. Aber von Anfang an:

Am Freitag wollten wir um 15:39 Uhr den Zug von Duisburg nach Winterberg nehmen. Das klappte nicht, weil mein Bruder auf der Autofahrt zu mir im Stau stand. Außerdem mussten wir noch einen Gepäckträger an das von reborad geliehene Lasten-E-Bike montieren und die Tandemstange, die uns noch gute Dienste tun sollte. Also waren wir pünktlich zum nächsten Zug am Duisburger Bahnhof. 16:39 Uhr.

Dieser Zug wurde kurzfristig auf ein anderes Gleis verlegt, sodass wir den nicht nehmen konnten, denn mit einem Kinderrad, einem voll bepackten Reiserad und einem Lastenrad ist ein Gleiswechsel in der kurzen Zeit nicht möglich. Also warteten wir auf den nächsten Zug um 17:39 Uhr und der war so voll, dass wir ihn nicht nehmen konnten. Eigentlich war das auch schon unser letzter Zug aber ich habe dann noch mal recherchiert und es gab noch Züge die nicht ganz bis nach Winterberg fuhren und dann haben wir uns für so einen entschieden. Das hat auch ganz gut geklappt aber dann war es schon irgendwie 11 Uhr als wir 30 km vor Winterberg angekommen waren. Zwischendurch musst mir noch ohne Rolltreppe in Dortmund umsteigen. Das ist mit so einem Lastenrad auch ganz schön anstrengend. Nette Menschen haben uns aber beim Tragen geholfen. Die schaffnerin hat uns Platz im Abteil verschafft so dass wir dann auch in den Zug passten.

Wir dachten dann ach die 30 km die schaffen wir schon, haben aber um kurz vor 1 Uhr nachts aufgegeben und ein Taxi für die letzten 8 km gerufen. Das Taxi mussten wir dann auch am nächsten Morgen wieder nehmen. Und dann ging es endlich los auf dem Ruhrtalradweg.

Am ersten Tag sind wir bis nach Arnsberg gefahren wo wir wild gezeltet haben. Am nächsten Tag hatten wir das Problem das E-Bike aufladen zu müssen und dass das ganz schön lange dauert bis das wieder voll ist. Wir sind dann schließlich am Sauerlandmuseum gelandet und haben dort geladen. Daraufhin konnten wir unsere Fahrt noch bis nach Neheim-Hüsten fortsetzen und haben von da aus den Zug zurück ins Ruhrgebiet genommen.